Archive for Literatur

Familie Blum, Steinamanger

Posted in Uncategorized with tags , , , , on 16 June 2018 by delclem

Schwein gehabt

Posted in Uncategorized with tags , , , , , on 24 February 2018 by delclem
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Zum preisgekrönten EU-Roman von Robert Menasse.
Wer hat den Senf erfunden? Das ist kein guter Anfang für einen Roman. Andererseits: Es kann keinen guten Anfang geben, weil es, ob gut oder weniger gut, gar keinen Anfang gibt. Denn jeder denkbare erste Satz ist bereits ein Ende – auch wenn es danach weitergeht.
Und das passiert in der Tat: Ein entlaufenes Schwein bewegt sich frei durch Brüssel.

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Out of Africa

Posted in Uncategorized with tags , , on 18 February 2018 by delclem

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Thomas Stangls neuer Roman. Eine Rezension.

Es ist ein merkwürdiges Gefühl, quasi achtlos an der Wiege eines Romans gestanden zu haben. Genauer gesagt, verbrachte der Rezensent 2014 eine Woche mit etlichen Germanisten und dem österr. Autor Thomas Stangl (* 1966) auf einer Tagung zum postkolonialen Roman in Togo – und prompt erscheint jetzt Stangls neuer Roman, betitelt Fremde Verwandtschaften, der auf einer Konferenz in Westafrika spielt.

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Heute wäre Werner Schwab 60

Posted in Uncategorized with tags , , on 4 February 2018 by delclem

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“Sein bis zum Tod im Alter von 35 Jahren hinausgeballertes Werk wird zunehmend im Kontext eines Gesamtkunstwerkschaffens gesehen.” >>Volltext (c) STANDARD, 2018

Postjugoslawische Familienaufstellung

Posted in Uncategorized with tags , , , , on 6 January 2018 by delclem

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Dragan Velikić auf den Spuren seiner Mutter in Pula – und überall.

Mutterbücher scheinen in der Literatur von Männern seltener zu sein als Vaterbücher. In Österreich zumindest gab es eine Zeitlang eine veritable Landplage von letzteren, aber es gab auch Peter Handkes Wunschloses Unglück, das den Ton für weitere Söhne setzte. Nicht ganz unähnlich geht es bei einem alten Bekannten Handkes zu, wenngleich weniger drastisch: Auch bei Dragan Velikić (*1953) soll ein autobiografischer Roman dem Leben der Mutter, eines jener “ungewöhnlichen kleinen Menschen”, die noch zu viel Anstand für ihr brutales Zeitalter hatten, nachträglich Gewicht und Bedeutung verleihen – und dahinter das eigene Schriftstellerwerden schildern. >> full text

Versuch über Önan

Posted in Uncategorized with tags , , on 6 December 2017 by delclem

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ER nichts als ER: Wie pensionsreif ist die althergebrachte Lit. made in A?

“Ausscheren aus dem Denkdrehkäfig, schweigen.”

Am Rand von Groß-Paris sitzt ein in die Jahre gekommener österreichischer Literatur-expatriate in seiner Einfamilienhaus und versucht trotzig wie ein gealterter John Lennon auszusehen. Die Atmosphäre: erdschwer bis bedeutungschwanger, mitunter ungehalten, wenngleich ohne Mörder. Ab und zu taucht ein anderer Schreiber auf, um einen Brosamen von SEINEM Tisch aufzupicken.

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Leutnant Ungustl

Posted in Uncategorized with tags , , , , on 21 October 2017 by delclem

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Schon vor 20 Jahren, zum 100. Geburtstag ALEXANDER LERNET-HOLENiAs, erschien ROMAN ROčEKs Biografie des “Herrenreiters”:
Die neun Leben des ALH. Eine Biographie. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 1997. 414 S.
Rückblick & Rezension.
Foto (c) Franz Hubmann.
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On the Other Side

Posted in Uncategorized with tags , , , , , on 28 August 2011 by delclem

Alfred Kubin and his 1909 novel Die andere Seite

Biographic loss & the fantastic in art

Kubin, whose father was a land surveyor, was born in Leitmeritz (Litoměřice), Bohemia, in 1877. He spent his early days in Salzburg and Zell am See, Austria. In 1887 his mother died. From 1892-96 he was a photographer’s apprentice in Klagenfurt. Then he started studying Fine Arts in Munich in 1898 and dropped out again in 1899. However, Kubin remained in the Bavarian capital and joined the local art scene. His father died in 1908.

After seeing Max Klinger´s series of etchings entitled Paraphrase über den Fund eines Handschuhs (“Paraphrase on the Finding of a Glove“) in 1899, the young artist lived through a veritable creative frenzy, an “invasion of black and white visions” which lasted until 1903. He soon acquired a reputation for being a graphic artist and book illustrator specializing in uncanny, grotesque and allegorical subjects. “I am the organizer of the uncertain, hermaphroditic, shadowy, dream-like,” he wrote in a letter on 9 January 1908.

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