
Der vor 200 Jahren Hingerichtete wurde von der Nachwelt zu einem Robin Hood des Waldviertels verklärt – zu Unrecht. Eine Spurensuche der WiENER ZEiTUNG, 2018 >>Volltext

Der vor 200 Jahren Hingerichtete wurde von der Nachwelt zu einem Robin Hood des Waldviertels verklärt – zu Unrecht. Eine Spurensuche der WiENER ZEiTUNG, 2018 >>Volltext

RENATE BERTLMANN (A): from the series Top U29 (2005).
On her current exhibition in Vienna, see:
derstandard.at/2000073066949/Renate-Bertlmann-Luftige-Lustkoerper
NASTA ROJC: Ilica Street, Zagreb & Self-Portrait in Hunting Gear (1912)
(from the exhibition: ‚Modernism in Vienna & Zagreb‘, Belvedere, Vienna)
>>review in German (c) DiE PRESSE, 2017

VORHER – NACHHER: Die bemerkenswerte Entwicklung von Johanna zu Hanni, von der ‘Fürstin der Finsternis’, wie sie als Innenministerin in Österreich genannt wurde, zur erblondeten Bundesland-Mutterfigur vor Föhre & Birke (Putin wäre entzückt). Was lernen wir daraus für die Selbstpräsentation starker Frauen im öffentlichen Raum? Und die Frage drängte sich auf: Gibt es auch eine NEBENFRAU?
Today is International Holocaust Remembrance Day… Yesterday the Polish Parliament approved a controversial draft law outlawing the term “Polish extermination camp” and criminalizing discussion of any Polish crimes relating to the Holocaust. However, you cannot just legislate uncomfortable historical facts away:
“Kroatien driftet immer weiter nach rechts. Krieg, Feind, Vaterland, Volk, Verrat – das sind die Schlüsselbegriffe eines radikalen politischen Diskurses, der immer hitziger geführt wird. Der EU-Beitritt vor fünf Jahren hat daran nichts geändert. Es herrscht ein Klima von Hass und Einschüchterung.”

“‘Wir haben keinen Weg gefunden, unsere nationale Identität auf die Grundlage positiver Wertvorstellungen zu stellen’, sagt die Zagreber Sozialpsychologin Dinka Ćorkalo-Biruški.” >>full text (c) DLF, 22.1.2018

Dragan Velikić auf den Spuren seiner Mutter in Pula – und überall.
Mutterbücher scheinen in der Literatur von Männern seltener zu sein als Vaterbücher. In Österreich zumindest gab es eine Zeitlang eine veritable Landplage von letzteren, aber es gab auch Peter Handkes Wunschloses Unglück, das den Ton für weitere Söhne setzte. Nicht ganz unähnlich geht es bei einem alten Bekannten Handkes zu, wenngleich weniger drastisch: Auch bei Dragan Velikić (*1953) soll ein autobiografischer Roman dem Leben der Mutter, eines jener “ungewöhnlichen kleinen Menschen”, die noch zu viel Anstand für ihr brutales Zeitalter hatten, nachträglich Gewicht und Bedeutung verleihen – und dahinter das eigene Schriftstellerwerden schildern. >> full text

A review of Marjorie Perloff’s survey of Austrian literature, 1918-38(-1970)
Marjorie Perloff was born as Gabriele Mintz to a Jewish family in Vienna. Faced with Hitler’s Anschluss and the ensuing Nazi terror against Jews from 1938, the family left their home town for Switzerland and ultimately the US, as many thousands had to at the time. Perloff did very well in the States and, after her university years, soon became a renowned scholar of English and Comparative Literature at Stanford and USC, who did a lot to promote international poetry in particular. Her works such as The Poetics of Indeterminacy (1981), Differentials (2004), or Unoriginal Genius (2010) are well known to the discipline, as she is personally, for instance as the President of the Modern Language Association in 2006 and as the recipient of various prizes. With her recent book, The Edge of Irony, however, she goes back to her roots and tries to define what the historical and aesthetic basis of writing was in Austria during those ‘earthquake years’ (p. 153) between 1918 and 1938, and in the aftermath of the Second World War: Continue reading